17. + 18. Woche – JAMAIKA! No problem!

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27. Dezember 2011
Früh morgens stand ich auf und fuhr zum Flughafen in Providence (bzw. Warwick). Von dort aus flog ich nach Montego Bay, Jamaica. Yah Mann!
Dort angekommen nahm ich den Bus ins 77km entfernte Negril. Im Bus saß ich mit lauter Amis, die alle gut drauf waren. Genau wie der Busfahrer. Also legten wir auf halber Strecke einen Stop ein. Und zwar bei einer klitzekleinen Hütte irgendwo im Nirgendwo an der “Cold Beer Joint” dranstand. Dort trank ich mein erstes Jamaikanisches Bier (“Red Stripe”), dass sehr lecker ist – und das sage ich, als Bier-Hasser. Dazu gab es ein Stück Kokosnuss und Palaber mit den Einheimischen.

Und weiter ging die Fahrt. Bis sich das Bier in unseren Blasen meldete. Wir hielten also nochmal, in einem Ort im Bezirk “Hanover”. Dort aß ich mein erstes Jerk Chicken, eines der traditionellen Gerichte in Jamaika und benutzte zum ersten Mal die “”””Sanitären Anlagen””””” in Jamaika. (es hat einen Grund, dass ich das mit so vielen Anführungszeichen schreibe…)
Nach weiteren 30 Minuten Fahrt kam ich endlich im Hotel an. Draußen ging gerade die Sonne unter. Ich checkte erst mal an und lud mein Gepäck ab und obwohl es schon dunkel war ließ ich es mir nicht nehmen und sprang noch schnell ins Meer. Ich dankte Gott dafür die Möglichkeit zu haben 12 Tage im Paradies zu verbringen!!!!

Nachdem ich geduscht und mich umgezogen hatte, wollte ich mir noch einen Drink an der Hotelbar gönnen. Manche Männer denken aber, dass Frauen die alleine an der Bar sitzen eine Aufforderung wären sie eklig von der Seite anzugeiern. Prompt hatte ich also einen 53-Jährigen, bärtigen, pädophilen Kanadier an der Backe, der mir 2 Stunden am Stück eklige Komplimente machte, während seine 13-jährige Tochter danebenstand und sich in Grund und Boden schämte. Am Ende wollte er mir noch eine Kette schenken und dann wurde es mir zu viel…. bei jedem Typen in meinem Alter hätte ich schon nach 5 Sekunden gesagt: “Junge, verpiss dich!”. Der Kerl war aber steinalt und ich wollte nicht respektlos sein. Als er dann angefangen hat einen Joint zu rauchen und diesen auch noch seiner Tochter versucht hatte anzudrehen ist eine ältere Dame aus England neben mir ausgerastet und hat ihn angeschrien und gefragt ob er nicht mekren würde, das sich keinen Bock auf ihn habe und er sich besser aus dem Staub machen sollte! Darauf legte er die Kette vor mir auf die Bar und zog ab… oh Mann…
Kaum war der Tattergreis weg, kreiste schon der nächste Geier um mich. Der war aber erst 26 und eigentlich schwer in Ordnung. :) Sein Name war Ben und er kommt aus Seattle. Mit ihm unterhielt ich mich eine Weile an der Bar. Dann beschlossen wir auf eine naheliegende Beach Party zu gehen und seinen letzten Abend in Jamaika zu feiern. Die Party hatte ich schon bei meiner Ankunft gehört, da mehrere riesige Boxen nicht weit entfernt von unserem Hotelstrand aufgebaut wurden und die ganze Bucht mit Dancehall beschallt wurde.
Die Party war der absolute Hammer und der perfekte Start für einen tollen Urlaub. Dort wurde barfuß zu geiler Musik, nur mit einheimischen (keine Touris!) gefeiert und getrunken!! Wahnsinn…! Wann ich im Bett war? Keine Ahnung mehr… haha

28. Dezember 2011
Als ich morgens aufstand (das Frühstück hab ich natürlich verpasst haha), checkte ich erst mal die Hotelanlage aus.

Ich glaube dieses Hotel war das beste in dem ich jemals war. Große und sehr tolle Anlage mit wunderschönem und gut gefplegten Hotelstrand. Einziges Manko war der versiffte Pool. Aber wer braucht schon nen Pool bei einem glasklaren, türkisenen Meer? (Antwort: die Amis, die den ganzen Tag krebsrot an der Poolbar rumeiern)

Den Rest des Tages verbrachte ich dann am Strand: badete und sonnte mich abwechselnd. Der pädophile Kanadier war auch am Strand. Und zwar mit einer peinlichen blauen Glitzer Santa Claus Mütze auf dem Kopf und einer Thermoskanne gefüllt mit Alkohol in der Hand…. seitdem trug er bei mir nur noch den Namen “Pedo Claus”.
Innerlich war ich jedenfalls schon ganz hibbelig, weil ich später am Abend meine Eltern, nach fast 4 Monaten, wiedersehen sollte!
Leider wusste ich nicht wann sie ankommen würden, also wartete ich abends einfach in der Lobby. Als ich nach 2 Stunden mal kurz auf die Toilette verschwand, kamen sie natürlich an. haha Hab sie aber trotzdem noch in der Lobby abgefangen! Meine Mom und ich gröhlten erstmal quer durch die Hotelanlage und fielen uns in die Arme.

Danach führte ich beide zu unserem Zimmer (wo erst mal die Zimmerkarte nicht funktionierte -.-) wo sie extrem erschöpft ins Bett fielen… und ich auch.

29. Dezember 2011
Am nächsten Morgen wurden wir mit einem Bus abgeholt um unsere TUI-Einführungstour zu bekommen. Erst Mal mussten wir aber den Hotelmanager kommen lassen, damit der unseren Safe öffnen konnte. Dad hatte nämlich den Code falsch eingegeben (Dad, ich hab am 21.03. Geburtstag und nicht am 12.03.!!).
Nachdem das dann geregelt war ging es los. In einem Bus voller Deutscher (*grummel*) fuhren wir erst in die umliegenden “Boardwark Villages”. Hinter dem Namen verbirgt sich nichts anderes als eine kleine Bar am Strand, um die ringsheraum kleine Läden, in denen man allerlei Jamaika-Souvenirs kaufen kann, stehen.

Im zweiten Stock der Bar mit Blick auf den Ozean hat uns dann die Birrrrgit von TUI (aus Frrronken) alles erzählt, was ich dank der TUI Broschüre im Hotelzimmer eh schon wusste. Kein Ganja rauchen, Mückenspray besorgen, Taxis sind arschteuer, TUI-Ausflüge sind die besten… tralalalalaa.

Weiter ging die Busfahrt durch das Zentrum Negrils hindurch bis zum Westend. Am Ende des Ortes steht ein hübscher Leuchtturm an dem wir rausgelassen wurden um ein paar Bilder zu schießen…

…und den einheimischen Klippenspringern Geld zuzustecken.Dad meinte er schmeißt seine Arbeit bei PWC hin und wird jetzt auch Klippenspringer…

Als wir wieder im Hotel waren, entschlossen wir uns dazu alles erst mal ruhig angehen zu lassen und den Tag relaxed am Strand zu verbringen. Wir tankten also ausgiebig Sonne, plantschten im Meer (ja es war mehr plantschen als baden, denn man musste erst mal gefühlte 5km ins Wasser reinlaufen um den Boden unter den Füßen nicht mehr zu spüren) und aßen Jerk Chicken.
Scheeee, oder?!

30. Dezember 2011
Den Freitag verbrachten wir hauptsächlich am Strand. Nachmittags fuhren wir jedoch mit dem Taxi noch nach Downtown Negril. Während die Alten sich den Ort anschauten. Ließ ich meine (in den USA verhunzten) Fingernägel richten und ließ obendrein noch eine Pediküre machen. Hachjaa…

Den Abend verbrachten Mom & Dad damit, sich die Animationsshow anzuschauen, während ich mit einem Kanadier am Strand chillte. Er erzählte mir verrückte Stories, wie z.B. dass er im Winter in Kanada meistens nur mit dem Snowmobil rumheizt und dass es dort bis zu -40°C kalt werden kann! Oh mein Gott!

31. Dezember 2011
Den Silvestertag verbrachten wir auch nur am Strand in der Sonne. Dort konnten wir uns schon mal mental auf die Riesenparty am Abend vorbereiten.

Das Abendessen war der Hammer. Es gab alles von Kaviar bis Muscheln, dazu natürlich jede Menge “Champagne” – ich vermute mal Sekt.

Als wir uns den Bauch vollgeschlagen hatten, begaben wir uns an die Hotelbar – wo es noch mehr Sekt gab.

Um ca. 23 Uhr wurde jedem Gast von den Angestellten eine Wundertüte überreicht. In ihr befanden sich allerlei lustige Sachen zum Verkleiden. Papp-Diademe oder -Hüte, Tröten, Rasseln, Ketten usw. Ab diesem Zeitpunkt hat sich der Dezibel-Pegel, dank der vielen Tröten, verdoppelt. Das brachte jedoch die Party noch mehr in Schwung. Auf der Tanzfläche wurde heiter getanzt und alle hatten Spaß. Vor allem Dad, der richtig gut zu Cotton-Eye-Joe abravte. hahaha….

Um kurz vor 12 gingen wir dann alle drei auf die Tanzfläche und fieberten gespannt dem Jahreswechsel entgegen. Die Animateure und einige von sich überzeugte Gäste tanzten auf der Bühne (Pedo Claus war natürlich auch ganz vorne dabei!) und alle rasteten komplett aus. Um Mitternacht wurde dann der Höhepunkt erreicht. Nach dem klassischen Countdown, fielen sich alle um die Arme und sogar das Küchenpersonal kam auf die Tanzfläche um mit den Gästen abzushaken.

Das war wirklich ein meeeega geiles Silvester, das ich bestimmt nie vergessen werde!

1. Januar 2012
Am nächsten Morgen wollten wir gemeinsam in eine typisch jamaikanische Gospel-Kirche zum Neujahrsgottesdienst. Da ich aber erst kurz vor Beginn des Gottesdienstes ins Bett fiel, ließ ich das ganze dezent saußen und schlief mich erst mal aus. Mom und Dad haben jedoch vom Gottesdienst geschwärmt, bei dem sie glaub ich geschlagene 3 Stunden waren (und er geht insgesamt ca. 10 Stunden?!).

Abends waren wir in einem der vier Spezialitätenrestaurants des Hotels essen. Das Essen war vorzüglich!

Später gab es am Hotelstrand noch eine kleine Beachparty mit Live-Band. Die meisten Gäste waren aber noch zu ausgelaugt vom Vorabend, als das sie ausgelassen hätten tanzen können.

2. Januar 2012
Am Montag wartete nach dem Frühstück bereits der TUI Bus auf uns. Heute sollten wir einen tollen Ausflug machen.
Der erste Stopp war am Grand River. Auf diesem Fluß machten wir eine Fahrt auf Bambusfloßen.

Dad hatte ein Floß für sich und Mom und ich teilten uns eins, welches von einem jamaikanischen Einheimischen (mit uuultra blauen Augen) namens Howard angetrieben wurde.

Während der Floßfahrt konnten wir einiges der schönen Flora und Fauna Jamaikas bestaunen. Howard erzählte uns viel über die verschiedenen Eigenschaften der lokalen Pflanzenkultur.

Nach der aufregenden Fahrt auf dem Grand River, fuhren wir mit dem Bus weiter. Auf der Fahrt erfuhren wir weitere interessante Dinge über Jamaika und dessen Kultur durch unseren tollen Reiseleiter Daddy Coo.

Ca. eine Stunde später hielt der Bus an einem Restaurant. Hier bekamen wir ein traditionelles Mittagessen und genossen dazu ein Red Stripe Bier.

Nach dem Essen ging es weiter zum Highlight des Tages, zur Erklimmung des Dunn’s River Wasserfall. Da wir alle drei verpeilt haben, richtige Badeschuhe einzupacken, mussten wir mit unseren Turnschuhen ins kühle Nass, denn barfuß klettern war verboten. Nur Dad und ich begannen mit dem Aufstieg.

Mom lief parallel zu uns einen Steg hinauf und machte Fotos und Videos. Das Klettern hat großen Spaß gemacht, wenn auch es teilweise ziemlich anstrengend, rutschig und auch gefährlich war. Es war aber eine Herausforderung, bei der wir uns am Ende um so mehr gefreut haben sie gemeistert zu haben.

4. Januar 2012
Den Tag verbrachten wir wieder am Strand. Heute checkten Dad und ich jedoch auch den kleinen Markt aus, der am Strand entlang zwischen den Hotels verlief. Dort gab es viele kleine Stände mit allerlei Kruschd und Souvenirs.

Ich kaufte mir ein Tuch und ein Kleid. Außerdem schmuste ich mit der total süßen Babykatze die da rumstreunte. haha

Spät nachmittags machten wir uns auf zu Rick’s Café. Das ist weltberühmt für seine tolle Aussicht auf Jamaika’s Sonnenuntergang und für’s Klippenspringen. Wir beobachteten also erst ein paar verrückte Touris die ca. 10m in die Tiefe stürzten und ein paar noch verrücktere Jamaikaner die sich von einer Plattform ca. 30m in die noch tiefere Tiefe stürzten.

Niemand von uns hatte vorgehabt auch von einer der Klippen zu springen, aber als mir die Frage gestellt wurde: “Was bringt es dir zu leben, wenn du es nicht spürst?”, nahm ich all meinen Mut zusammen… Augen zu, Anlauf nehmen und AAAHHH!!! So laut hat dort bestimmt noch keiner gekreischt!

Als ich vollgepumpt mit Adrenalin und Stolz auf meine Leistung wieder aus dem Wasser kletterte, fragte ich Dad ob er mich gefilmt hätte. Zu meinem Bedauern war aber die Kassette voll… *grummel* “Musste halt nochmal springen”, meinte er nur. Während Mom zitterte und nur “Kennd! Wa dursch en?” schrie!

Na gut, dann eben nochmal. Augen zu und AAAHHH!! Spätestens jetzt war ich in Rick’s Café bei allen als “the screaming girl” bekannt.

Als ich mich wieder halbwegs beruhigt hatte und fast trocken war ging das Spektakel los.

Uns wurde nicht zu viel versprochen, der Sonnenuntergang war von hier aus wirklich toll zu sehen und wunderschön.

Zu Reggae und Riddim Klängen genossen wir das Schauspiel. Toll!

6. Januar 2012
Heute war der aller, aller tollste Tag in meinem Leben. :-)
Mein lieber Papi hat mir nämlich erlaubt, oder sagen wir bezahlt, mit Delphinen zu schwimmen.
Ich war und bin jetzt immernoch sprachlos… aber seht selbst:

7. Januar 2012
Oh nein, oh nein, oh nein…. am Samstag mussten wir das Paradies schon wieder verlassen. Der Urlaub war so wunderschön und viel zu kurz.
An alle die mal in die Karibik wollen, GEHT NACH JAMAIKA! Es ist ein absoluter Traum.

I wanna go back!

16. Woche – Weihnachtszeit, Weihnachtszeit, sag allen bescheid… dass Mary kommt und n Sack bei hat und Geschenke verteilt.. HEY!

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19. – 23. Dezember 2011
Die Woche über war ich damit beschäftigt alles für Weihnachten und letztendlich für meinen Urlaub in Jamaika vorzubereiten. Das heißt ich habe die Zeit mit Nagelstudio, Friseur und sehr viel shopping verbracht. Habe meine Geschenke für Xeni, Cordu, Sina und Natti besorgt und abgeschickt. (ich hoffe die sind mittlerweile alle angekommen!)
Außerdem hab ich mir im Internet ein Rezept rausgesucht, damit ich meinen eigenen Glühwein machen kann. Glühwein gibt es in den USA nämlich nicht. Die Amis wissen gar nich was sie verpassen!

Ich muss sagen, der selbstgemachte Glühwein schmeckt 1000 Mal besser als jeder Glühwein den ich zuvor getrunken hab. Yamm, yamm, yamm… :)
Bei der Arbeit gabs jeden Tag neue Fresalien die irgendwelche Kunden geschickt hatten oder ein Mitarbeiter gebacken hat.

Unser Büro wurde auch schön geschmückt. Wir hatten sogar einen kleinen Weihnachtsbaum.

Pünktlich noch vor Weihnachten hab ich von meiner Mama ein Paket erhalten. Darin waren ihre berühmten, selbstgemachte “Breedla” (Plätzchen für alle Nicht-Schwaben), ein Schoko-Nikolaus, ein Weihnachtsgeschenk von ihr und eins von meiner Tante und 2 Postkarten mit Motiven von meinem Dorf mit Schnee bedeckt – scheee! :) Hab mich sehr gefreut und die Postkarten auch direkt in meinem Zimmer aufgehängt.

24. Dezember 2011
Ich dachte eigentlich, dass ich an Heilig Abend depressiv und down sein würde, weil es das erste Weihnachten ohne meine Familie ist. Ich war auch ein ganz kleines bisschen traurig – klar, aber meine Family hat sich extra Zeit genommen um mit mir zu skypen. Und zwar ganze 3 1/2 Stunden! Man kann also auch gemeinsam Weihnachten feiern, wenn man auf 2 verschiedenen Kontinenten ist!

Wir quatschten also über Gott und die Welt und mir wurde sogar ein kleines Konzert geboten. Meine Schwestern und meine Mom haben Flöte gespielt (das neue It-Instrument! haha) und mein Vater und meine Tante haben gesungen.

Xenias Kater Rocky ist ab und zu mal über den Tisch und über die Noten gelaufen, sodass wir alle in schallendem Gelächter ausgebrochen sind! hahaha…

Als es Zeit für die Bescherung war haben wir gleichzeitig unsere Geschenke ausgepackt und vor die Webcam gehalten. Danke nochmal für alles was ich bekommen habe!

Wir haben es sogar fertig gebracht eine Runde Tabu zu spielen. Wahnsinn oder?!

War auf jeden Fall echt toll und ich hab mich manchmal so gefühlt, als ob ich mit den anderen am Tisch sitzen würde.

Um halb 6 musste ich mich schließlich verabschieden, denn ich wollte noch in die Kirche gehen. Bei der Gloria DEI Church in Providence gab es um 6 Uhr ein Weihnachtsbüffet, bevor es um halb 8 mit dem Weihnachtsgottesdienst losging.

Der Gottesdienst war sehr schön – ging aber ewig. (um 10 war ich glaub ich zu Hause) Wir sangen verschiedene Lieder, ein Pfarrer predigte auf Englisch und ein anderer dann nochmal auf Spanisch und zwischendurch gab es immer irgendwelche “Show Einlagen”.
Ein paar Kinder führten das traditionelle Krippenspiel auf…

…andere tanzten in schwarzen Ganzkörperanzügen, mit weißen Handschuhen und Masken (den Sinn dahinter hab ich aber nicht ganz verstanden)…

und irgendwann musste man aufstehen, rumlaufen und allen die Handschütteln und ihnen Frieden wünschen. (“Peace, man!”, “Peace to you”, “Yooo! Peace” haha… war sehr amüsant)
Zum Abschluss sangen wir im Kerzenschein Stille Nacht auf Englisch (“Silent Night”) und Spanisch (“Noche de Paz”).

25. Dezember 2011
Am 1. Weihnachtsfeiertag kommt bei mir daheim jedes Jahr die ganze Familie zusammen. Dieses Jahr trafen sich alle bei meiner Tante Uli. Auch an diesem Tag haben wir wieder geskyped. Dieses Mal aber nur mit dem Handy von meinem Cousin Simon. Die Verbindung war leider sehr schlecht, deshalb ging das ganze nicht so lang wie am Vortag. Ich fand es aber trotzdem klasse meine ganzen Cousinen, Cousins, Onkels und Tanten zu sehen! :)
Nach den Skype versuchen kochte ich nochmal Glühwein. Den nahm ich mit zu Natasha, wo ich an diesem Tag Weihnachten feiern sollte. Außer meinem Glühwein gab es natürlich viiiel zu essen. Nicht so wie in Deutschland mit Vor-, Haupt- und Nachspeise, sondern einfach alles durcheinander. Hauptsache es ist viel da. Es gab also Kartoffelbrei, Lasagne, Rindfleisch, Schweinefleisch, verschiedene Salate und weiß Gott was sonst noch alles… hungern musste also keiner.
Gemeinsam aßen Natasha, ihre Schwester und Bruder, ihre Eltern, zwei ihrer Onkel und ihre Tante und ich vor dem Fernseher. Erst schauten wir “Corpse Bride” und dann “Der Grinch”. Zwischendurch gabs noch Bescherung und die Amis packten ein Geschenk nach dem andern aus. Abartig…

Alles in allem war es aber ein schöner Abend und ich hab mich gefreut dabei sein zu dürfen.

Ich hoffe Ihr hattet alle genau so schöne Weihnachten wie ich!

 

Song of the Week:


Mac Miller- Party On 5th Ave

Top 20 Weihnachtslieder

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Yipppiieee, bald is Weihnachten!

Auch wenn ich wahrscheinlich mutterseelenallein sein werde (wawawawa) liebe ich diese Zeit des Jahres. Vorallem die toooolleeen Lieder :D

Wie ihr wisst kenne ich jedes einzelne Weihnachtslied, inklusive Songtext. haha Und hier mal meine Lieblinge:

20. Morgen kommt der Weihnachtsmann (weil es das einzige Lied is dass ich noch auf dem Klavier spielen kann haha)
19. Oh Holy Night
Christina Aguilera:
18. Vom Himmel hoch da komm ich her
18. O du Fröhliche (vorallem wenn Opa singt)
17. Kommet Ihr Hirten (Xeni was warum)
16. Jingle Bells
Glenn Miller:
15. These Are The Special Times
Christina Aguilera:
14. Silent Night/Stille Nacht/Noche de Paz
Christina Aguilera:
13. Feliz Navidad (vor allem mit Dad an der Rassel) :D
1) Michael Bublé:
2) Elijah King:

12. The Christmas Song
1) Christina Aguilera:
2) Nat King Cole:
11. It’s Beginning to Look a Lot Like Christmas
1) Bing Crosby:
2) Michael Bublé:
10. This Christmas
1) Chris Brown:
2) Christina Aguilera:
9. Frosty The Snowman (neeein, NICHT Arashs Version! haha)
8. Santa Claus is Coming to Town
1) Frank Sinatra:
2) Tony Bennett:
7. Winter Wonderland
1) Bing Crosby:
2) Macy Gray:
6. Mr Hanky the Christmas Poo (Southpark)
5. This Year (Christina Aguilera)
4. Weihnachtssong (sido)
3. Christmas Time (Christina Aguilera)
2. Last Christmas (Wham!)
1. All I Want For Christmas Is You (Mariah Carey)

YAAAYY!
In diesem Sinne: frohe Feiertage an alle da draußen! :-)

MISS YOU!!

15. Woche – Geburtstage und Feierei

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13. Dezember 2011
Am Dienstag hatte Kelsey Geburtstag. Deshalb feierten wir ein wenig bei ihr daheim. Natürlich nicht all zu lange, denn ich musste ja am Mittwoch morgen wieder um 6 Uhr raus. Bäääh…

14. Dezember 2011
UND AM MITTWOCH HATTE MEINE MAMI GEBURTSTAAAAG!!! :) :)
In meiner Mittagspause hab ich also direkt daheim angerufen. Ich war glücklich und traurig zu gleich. Glücklich meine ganze Familie mal wieder zu hören und traurig darüber, dass ich nicht dort sein konnte. Wie ich hörte hatte meine Schwester Xenia einiges zu erzählen, da sie am Montag nach 2 Monaten Reisen in Australien zurückkam.
Neben dem Geburtstag meiner Mom war am Mittwoch auch der “Mein-Auge-macht-Faxen”-Tag. Mein linkes Auge war total rot, hat gejuckt und war angeschwollen. Es hat den ganzen Tag komisch rumgelappt, sodass ich fast nix sehen konnte. Als mir das ganze zu blöd wurde hab ich mein Augenlied einfach mit Tesa an meine Stirn geklebt. Problem gelöst…
hahaha

17. Dezember 2011
Meinem Auge ging es wieder besser. Und was nimmt man nicht alles als Anlass um feiern zu gehen?! ;) Tony, Matt, Timmy, Tommy, Tummy, Temmy und Tammy… .äh nee… nur Timmy und Tommy (lustige Namen) und ich gingen also zusammen in eine Bar.

18. Dezember 2011
Trotz Kater wurde am Samstag weitergefeiert. Kelsey ist jetzt schließlich 21! Und darf endlich legal so ziemlich alles tun und lassen was sie will. Gemeinsam mit einer von Kelseys Freundinnen machten wir uns also auf zum Club Ultra in Providence. Dort tanzten wir die ganze Nacht.
…….. in den USA heißt die ganze Nacht bis 2 Uhr morgens. Pfff… ein Witz.
Egal. Endlich Club Mub! :D

…außerdem hat am 18. Dezember CHRISTINA AGUILERA Geburtstag!!!!! Ich bin immernoch dafür, dass dies ein weltweiter Feiertag wird!!! So, Happy Birthday my love! Keep inspiring people, including me!!

Song of the Week:


Arcangel- Pa’ Que La Pases Bien

und natürlich das Lied das 1999 mein Leben verändert hat:

Christina Aguilera- Genie In A Bottle

14. Woche – Now you’re in NEEEWWW YOOOORRRK!!! Concrete Jungle, where dreams are made of. There’s nothing you can’t do…! <3

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6. Dezember 2011:
Yippiiiiee!!! Heute hab ich es eeendlich geschafft Nicos Flug (und meinen Rückflug) zu buchen!!! Wir werden uns am 29. Februar in Los Angeles treffen und dort die Stadt und anschließend Las Vegas unsicher zu machen! Ich kann’s kaum erwarten und bin überglücklich, dass es geklappt hat!
Am Nikolaustag hatte außerdem ein Freund von mir Geburtstag (alles Gute nochmal, Tobi). Hab also freiwillig mit Fotzheim…äh Pforzheim telefoniert. Wow! :D

8. Dezember 2011:
Meine Vermieterin hat einen absoluten Dachschaden! In meiner Mittagspause rief sie mich an um mir eine Stunde lang ins Ohr zu brüllen und mich zu beleidigen. Sie wollte mich rausschmeißen, aus dem Grund, dass sie mich nicht leiden kann. Leider ist das kein gültiger Kündigunsgrund in Rhode Island also kann sie mir mal von links nach rechts den A*sch küssen, auf “gut” deutsch!
Mehr sag ich dazu nicht mehr, sonst krieg ich wieder Bluthochdruck.

9. Dezember 2011:
Am Freitag ging es nach der Arbeit ab nach NEW YORK CITYYYYYYY!!!! Die Busfahrt verbrachte ich mit einem Franzosen den ich bei Couchsurfing.org kennengelernt hatte. (Seltsamer Typ… Franzose halt!) Draußen waren grade mal 8°C, was die Amis aber nicht daran hinderte ihre geliebte Klimanalage im Bus anzustellen!! -_-‘
Angekommen traf ich mich mit meinem “Host” Philip, bei dem ich 2 Nächte lang übernachten sollte. Mit ihm und einer Deutschen Freundin von ihm starteten wir direkt zum Rockefeller Center, wo wir einige Touri-Fotos schossen. Ursprünglich wollte ich dort Schlittschuh laufen gehen, aber $30 waren mir dann doch zu viel.

Weiter ging’s zum Times Square, wo wir erst Mal Halt im M&M’s Store (nicht Eminem Store, Cordu!) Halt machten. Dort gibt es neben den Schokolinsen in allen Farben, alle möglichen Fanartikel der Marke. Außerdem kann man sich dort unter eine Haube stellen und seine M&M Farbe bestimmen lassen. 3 Mal dürft ihr raten was bei mir rauskam. (es fängt mit P an und hört mit Ink auf… wer hätt’s gedacht? haha)

Nach unserer Touri-Tour verabredeten wir uns mit ein paar anderen Couchsurfern, die schon unterwegs beim Bar-Hopping waren. Wir liefen gefühlte 3570358 Blocks und kamen schließlich in BARcelona an.

Unsere Couchsurfgruppe bestand aus Amis, einem Schweizer, einem Deutschen, einem Kolumbianer, einem Inder und vielleicht noch ein paar anderen Nationalitäten. Wir tranken ein paar Shots und zogen dann weiter zur nächsten Bar. So ging das im Prinzip die ganze Nacht und wir hatten alle sehr viel Spaß und interessante Gespräche.
Um 4 Uhr morgens war ich dann im Bett. Philip’s Apartment befand sich in Astoria in Queens.

10. Dezember 2011:
Nach 6 Stunden Schlaf stand ich auf und war früh morgens ausnahmsweise blendend gelaunt! Ich war ja schließlich in NEW YORK CITYYYYYYY!!! haha… Endorphin-geladen nahmen Philip und ich den Zug zum Central Park. Dort trafen wir Carissa (Ami), Camilo (Kolumbianer) und Mike (ein neuer Deutscher) um Schlittschuh laufen zu gehen. Im Central Park kostete der Spaß nämlich “nur” $23. Nach einer Weile stoßen der Franzake… äh Franzose aus dem Bus (Morgan) und ein weiterer Franza…ose (Paul) und ein Israeli/Israelite/Israeler.. ach einer aus Israel halt (Tom) zu uns. Mit Paul und Tom hatte ich zuvor bei Couchsurfing Kontakt.

Nachdem wir eine Stunde lang bei strahlend blauem Himmel mit Blick auf die New Yorker Skyline Schlittschuh gelaufen sind, schlenderten wir noch eine Weile durch den Central Park.

Dann trennte sich unsere Gruppe. Philip, Camilo, Tom und ich entschieden uns nach Chinatown zu fahren um ein bisschen shoppen zu gehen. Ich liebe Chinatown, denn es ist ein so verrückter Stadtteil und man denkt eigentlich gar nicht, dass man immernoch in New York ist. Dort kaufte ich mir jedenfalls einen Pulli, eine Mütze, ein T-Shirt und  Hotpants. Und das grade mal für $40! Tip top!


Yummie! Fried Dumplings…!

Nach unserem Shopping-Trip, aßen wir noch ein paar Fried Dumplings und eine Hot & Sour Suppe um dann “nach Hause” zu fahren um uns für die Santacon fertig zu machen. Santacon ist das jährliche Weihnachtsmann-Treffen, dass in mehreren Städten in den USA stattfindet. Das heißt jeder verkleidet sich als Weihnachtsmann und zieht gemeinsam von Bar zu Bar. Das ganze fing schon um 9 Uhr morgens an – das war uns aber allen doch  zu früh.
Zurück in Manhattan, nachdem ich mich umgezogen hatte, feierten wir mit ein paar besoffenen Santas auf dem Broadway und tanzten zu Trommelmusik eines schwarzen Obdachlosen.

Als wir merkten, dass wir nicht ganz auf dem Level der anderen Santas waren, beschlossen wir nach East Village zu fahren. Dort war der Rest der Nikoläuse um ihre Bartour fortzusetzen. Carissa und die meisten anderen gingen erst in ein Restaurant um Abendzuessen. Philip und ich verbrachten unsere Zeit währenddessen in 2 Bars und gönnten uns einige Drinks.

Als die anderen mit dem Essen fertig waren, trafen wir uns wieder in einer anderen Bar, wo wir weitertranken und Billard spielten. (falls man das bei mir Billard nennen kann und nicht: “ich hauf einfach mal mit einem Stock auf nen Tisch und seh was passiert…” hahaha)

Als wir in die nächste Bar gingen, hatten die Franzosen und Mike (der Deutsche) keinen Bock mehr auf Bars (yippiie! Gleichgesinnte … mehr oder weniger! :D ) und schlugen vor in einen Club zu gehen. Ich war natürlich sofort dabei. Also brachen Paul, Morgan, Mike, ich und Camilo auf zur Webster Hall. Da die Jungs ihre Weihnachtsoutfits schon wieder abgelegt hatten (Looooser!) mussten sie $35 Eintritt zahlen – und ich keinen Cent. muuahahaa!

Webster Hall hat 3 Floors – auf jedem kam der selbe Billig-House, nur auf einem kam ab und zu Hip Hop – wüüüh!

Wir tanzten die ganze Nacht durch und verließen gegen 5 Uhr den Club. Ich war so happy wie schon lange nicht mehr.
Ich nahm den Zug nach Astoria und schlief in diesem erst mal ein… haha.. zum Glück war meine Haltestelle die letzte und der Zug stand da erst mal eine Weile. Um 6 Uhr war ich, nach 4 Mal im Kreis laufen, 10 Mal Verirren und 1 Mal nach dem Weg fragen dann im Bett. Zum Glück hat mir Philip ‘nen Schlüssel gegeben…

11. Dezember 2011:
Gegen 13 Uhr stand ich auf. Neben einem leichten Pochen im Kopf, fühlte ich eine tiefe Traurigkeit. In 6 Stunden sollte ich NEW YORK CITYYYYYYY schon wieder verlassen. :(
Ich packte meine Sachen und fuhr Richtung Manhattan. Dort ging ich zu Macy’s (ein Amerikanisches Kaufhaus).

Ich hab gehört, da soll man hin in der Weihnachtszeit. Warum weiß ich auch nicht, denn es war für mich als Mädchen mit Überplatzangst die Hölle auf Erden.

Üüüüberall Menschen, keinen Platz zum bewegen und dann war ich ja noch mit 3 riesen Taschen bepackt. Also schnell wieder raus da…
Von Macy’s lief ich Richtung 42nd Street bzw. Times Square, stoppte zwischendurch am Bryant Park um zu schauen was der dortige “Weihnachtsmarkt” zu bieten hat.

In Mitten dessen gab es auch eine Schlittschuhlaufbahn. Die wurde gerade “gereinigt” (oder wie man das nennt) und das Reinigungsfahrzeug blieb stecken haha… 5 Leute auf Schlittschuhen haben versucht es anzuschieben, aber nichts ging. Sehr, sehr amüsant…

Am Times Square angekommen, traf ich mich im Hard Rock Café mit Tom.

Da es ar***kalt draußen war, holten wir uns erst mal einen Kaffee vom gegenüberliegenden Starbucks. Ich bestellte eine “Gingerbread Latte” (mmm gar nicht mal so schlecht!) und er einen “Peppermint Mocha” (mmm gar nicht mal so gut!). Nachdem wir unseren sehr leckeren und sehr gewöhnungsbedürftigen Kaffe genossen/runtergewürgt hatten schlenderten wir noch eine Weile über den Times Square.

Bis ich schließlich zur Port Authority Station musste, von der aus mein Bus fuhr…. :( :( :(
Im Bus setzte sich eine Transe neben mich. Seine/ihre ersten Worte waren: “Oh mein Gott! Oh mein Gott!! Mein Fredchen ist ausgebrochen!” hahahaha… der Bus war in heller Aufregung und alle suchten das ausgebüchste Fredchen.

Als wir es gefunden hatten, verstaute sie es “sicher” in ihrer Tasche um dann 4 Stunden mit ihrem “giiiirrrrl” zu telefonieren und Details über ihr und das Liebesleben ihres “giiiirrrls” auszuplaudern. Danke Gott, dass du iPods und Kopfhörer auf diese Welt gebracht hast! haha…
Good Bye New York! Ich werde dich sehr, sehr vermissen! Vielleicht sehen wir uns ja im Januar wieder!!! 

Song of the Week:

Common- Blue Sky

Und noch der Song zum Titel dieses Eintrags:

Alicia Keys- Empire State of Mind (Part II)

13. Woche – Polizei, Jingle Jam und Kotzen

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28. November – 1. Dezember 2011
Diese Woche hab ich meinen Halbzeitbericht für die HS Pforzheim fertig gemacht und abgeschickt. Ich hoffe dem Badenserpack fällt nich wieder irgendwas ein an dem sie rumnörgeln können (wär ja mal was ganz neues). Ich persönlich finde ihn ja sehr gelungen (danke an dieser Stelle auch nochmal an meinen Vadda!), aber ich fand meine Aufsätze in der Schule auch immer sehr gelungen und wollte mir direkt ne 1,0 geben. Und was hab ich letzendlich bekommen ne 3 oder ne 4. Günstig.
Am Donnerstag wollte ich wie üblich mit Nico telefonieren. Dazu fahr ich immer um die Ecke zu Honey Dew (so ähnlich wie Dunkin Donuts), weil die WiFi haben und ich dann mit meinem iPod skypen kann. Dieses Mal nahm ich eine andere Route, weil ich davor noch bei Walgreens war. Kaum bei Honey Dew angekommen parkte ein Polizeiauto neben mir und ein Polizist stand vor mir, der wollte dass ich ich ihm meine Papiere aushändige. Mir ging der Arsch auf Grundeis…. denn einige Wochen zuvor hatte ich Nico meine Verschwörungstheorie erklärt. Ich dachte nämlich, dass früher oder später die Bullen auftauchen würden, weil sich die Honey Dew Mitarbeiter bei denen gemeldet hätten weil sie dachten ich wäre ein Terrorist. Warum? So gut wie jeden Tag parke ich auf ihrem Parplatz, ohne jemals den Laden zu betreten. Im Auto fuchtel ich immer mit meinem iPod rum was für die vielleicht so aussehen könnte als ob ich das Gelände filmen/ausspionieren würde, sodass ich bald einen perfekt geplanten Anschlag verüben könnte… hahahahaa… (Anmerkung: das ist NICHT der Fall – ich will wirklich nur skypen… fei echt!)
Wie dem auch sei… der Bulle ääh Polizist machte mich darauf aufmerksam, dass ich nicht in die Ausfahrt einfahren könnte. Natürlich machte ich sofort einen auf naives, blondes, ausländisches Mädchen, dem ja alles soooo unglaublich leid tut. :D Der einzige Kommentar war dann: “Also ich weiß ja nicht wie ihr in Deutschland Auto fahrt, aber hier geht das nicht so! Ich will ja nur, dass Ihnen nichts passiert!” … haha Sehr gut! Nochmal davon gekommen…

2. Dezember 2011
Am Mittwoch war bei EMS Inventur angesagt und die darauffolgenden Tage verbrachte ich damit, alle Werte in Excel Tabellen einzugeben, verschiedene Werte zu berechnen und fehlende Artikel zu finden. Vorallem der Freitag war extrem anstrengend…
Ich freute mich also sehr auf den Feierabend. Aber nicht nur deshalb, sondern auch weil ich direkt danach mit Tony und Matt (den ich Mac Miller nenne, weil er a) aussieht wie der Rapper Mac Miller und b) es noch einen anderen Matt gibt) nach Connecticut auf ein Konzert fahren sollte. Im XL Center in Hartford war an diesem Abend das Jingle Jam Konzert vom Radiosender Hot 93.7 mit DRAKE (), Wiz Khalifa (), Mindless Behavior und Meek Mill.
Meek Mill trat als erstes auf als wir ankamen. Keine besonders aufwändige Show, aber ich mag seine Lieder, vorallem “Houseparty”! Wuuuuhh…!

Danach kamen Mindless Behavior. Die kannte ich dank dem Lied “Mrs Right”, das ich auch ganz gut fand. Als ich dann aber mal ein Video von ihnen sah und feststellte, dass das vier gerade mal 10-Jährige (oder so) Jungs sind, die eine Arroganz und Selbstverliebtheit an den Tag legen, dass es kracht, fand ich das Lied doch nicht mehr so gut… Der Auftrit von denen war auch mehr als peinlich. Egal, hab trotzdem gefeiert! :D
Und daaaaannn…. kam Wiz Khalifa!!! Rapper aus Pittsburgh, bekannt geworden mit dem Song “Black and Yellow”. Ein paar meiner Freunde waren eine Woche zuvor auf seinem Konzert in der C-Halle in Berlin (mit Yelawolf  im Vorprogramm!). Hammmmer Show! Ich liebe ihn! Vorallem bei Tonys Song “Roll Up” und bei meinem Song “5 O’Clock” sind wir richtig ausgetickt… haha

Als Hauptact kam dann Drake !!!!!!!!!!! Drake hatte ich schon im Januar 2010 (ebenfalls in der C-Halle) in Berlin gesehen. Es gibt keinen Mann der bessere Musik macht als er. Und seine Liveshows sind auch immer top. Er hat einfach ne mega Stimme! Eine Stunde lang war ich also in Trance und als er “Moment 4 Life” rappte hatte ich leicht Pipi in den Augen. :D

War ein tolles Konzert! Das einzige Problem war, dass dort kein Alkohol verkauft wurde und wir uns doch eigentlich feiern wollten… deshalb gingen wir danach direkt in ne Bar und ließen dort die Sau raus… bis Mac Miller kotzte (1). hahahaa…

3. Dezember 2011
Am Samstag Abend war ich mit Tony und seinem Kumpel V.I. in einer Bar in Providence. Wir hatten sehr viel Spaß. Bis Tony kotzte (2)
Danach ging ich zu Andy und Kelsey wo ein paar Leute abhingen. Irgendwann beschlossen wir noch zu Tacco Bell zu fahren. Dort aßen wir Burritos…. bis Sunshine kotzte (3)…. und wie!! Büüääähh… bei dem Anblick musste ich fast auch. Aber ich bin ja Europäerin, wir vertragen halt doch mehr als die billigen Amis… hahahahaa
Was für ein Wochenende! 3 mal Kotze von 3 verschiedenen Leuten innerhalb 24 Stunden gesehen. Oooh Mann…

4. Dezember 2011
Ich war erst um 7 Uhr morgens im Bett. Das heißt ich hab den ganzen Sonntag gepennt. Als ich aufwachte war es schon wieder dunkel draußen. Eklig…

 

Song of the Week:


Drake feat. Lil’ Wayne- The Motto
[bitte Bass aufdrehen und ausrasten!]

12. Woche – Thanksgiving, Shopping und Videodreh

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21. November
Nachdem ich aufgestanden war und mich fertig gemacht hatte, fuhr ich mit der Bahn nach downtown Philly.

 

Mein Plan war eigentlich mich mit 2 Mädels von Couchsurfing.org zu treffen. Die eine meldete sich aber gar nicht und die andere war noch bei der Arbeit. Meine Mitbewohnerin Rachel war auch (zu Hause) in Philly, die antwortet aber eh nie… -.-
Die ganze Situation nervte mich ziemlich an, weil ich michdarauf verlassen hatte, dass mich diese Leute durch die Stadt führen wie versprochen. Und was macht man in so einer Situation? Natürlich shoppen… Ich schlenderte also durch eine Mall und fand einen Schuhladen…. wüüüh! Hier meine Ausbeute:

Nachdem ich fertig geshoppt hatte, meldete sich Allie von Couchsurfing. Sie war fertig mit der Arbeit und wir trafen uns in der Nähe ihrer Wohnung. Im Schlepptau hatte sie ihren besten Freund, der auch ihr Ex-Freund war. Zusammen gingen wir erst mal in ein Café und bestellten Tee und Kaffee. Danach liefen wir zu ihrer Wohnung, wo wir ein bisschen abhingen. Wir verabredeten uns für später um gemeinsam in eine Bar/einen Club namens The Barbary zu gehen.
Ich fuhr zurück in mein Hotel um meine Sachen zu holen und mich zu stylen und fuhr dann wieder nach Downtown zu The Barbary………….. dort wartete ich eine Stunde im Regen und weder sie, noch ihr Kumpel tauchten auf. -_- Ich war nur noch angenervt und wollte am liebsten direkt wieder nach Providence fahren. Entschied mich dann aber doch die Nacht noch im Hotel  zu verbringen und am nächsten Tag zu fahren. Nachdem ich gefühlte $1,000 für beschissenes Tolls (PKW-Maut) gezahlt hatte, ging ich aggro ins Bett. Die Amis mit ihrer beschissenen Unverbindlichkeit kotzen mich langsam an…

An diesem Tag kam übrigens Yelawolfs neues Album “Radioactive” raus – also geht ma kaufen!!! Aber zack, zack!

22. November 2011
Nachdem in Philly alles nicht so gelaufen ist wie ich wollte, packte ich mein Zeug und fuhr morgens wieder nach Providence.
Daheim angekommen ging das Drama direkt weiter. Unsere Dusche, mit der wir schon länger Probleme hatten weil das Wasser nur langsam abfließt, war komplett verstopft. Wasser war in der Wanne, das offensichtlich 2 Tage lang nicht abgeflossen war. Denn Anjelica hat als letzte die Wohnung verlassen und das war wie gesagt vor 2 Tagen. … Ekelhaft. Ich rief daraufhin unsere mega-nervige Vermieterin an und erzählte ihr von dem eklig, mockenden Drecksloch. Nach meinem Anruf rief sie mich noch 35703570 Mal zurück und sagte sie wird einen “Klempner” vorbei schicken. Was sie ihren “Klempner” nennt ist immer entweder ihr Bruder oder ihre Mutter…

23. November 2011
Am Mittwoch war ich bei Andy und Kelsey eingeladen. Dort wurde (einen Tag vor Thanksgiving) Friedgiving gefeiert. hahaha Das heißt ALLES wurde fritiert. Ein riesen Truthan wurde komplett in die Friteuse gesteckt und dann verzert – aber nicht von mir. Mir ist bei dem Anblick eher schlecht geworden…
Jeden Tag in den USA denke ich, den dümmsten Menschen auf Erden kennengelernt zu haben. Aber es gibt immer eine Person die noch mal alles topt. An diesem Tag war es einer von Andys Kumpels, der mich ernsthaft fragte wo denn genau die Mauer verläuft und ob es in Berlin noch Diktatur gibt. Diese 2 Fragen stellte er mir nachdem er mir erzählte, wie toll er doch Deutschland fände und was für ein großer “2. Weltkrieg-Fan” er sei. Oh mein Gott….
Wie dem auch sei… nachdem wir eine weile gechillt hatten beschlossen wir zu Hooters zu fahren um bowlen zu gehen. Hooters Bowling fand jedes Jahr in der Nacht vor Thanksgiving statt. Andy, Sunshine, Sai, Cristina und ich fuhren deshalb gemeinsam nach Warwick. Die Jungs bowlten und Cristina und ich aßen Chicken Wings und tranken Bier… jede Menge Bier. haha

 

Nach Hooters waren wir immer noch in Partylaune. Und als wir so durch die Straßen von Providence cruisten, sah ich einen Strip Club und ohne jegliche Absichten fragte ich ob Frauen dort erlaubt seien. Ein lautes: “HELL YEAH!” war die Antwort und die Jungs wollten mir uuunbedingt zeigen wie ein amerikanischer Strip Club aussieht. hahaha Wir fuhren zum Club Desire, wo wir Tony trafen. Gemeinsam verbrachten wir die Zeit damit halbnackte Frauen zu beobachten und mit Dollarscheinen rumzuschmeißen… what a night!

24. November 2011
Nach einer langen und verrückten Nacht stand ich am nächsten Tag auf und wurde von Tony entführt. Thanksgiving verbrachte er nämlich jedes Jahr bei ein paar Puerto Ricanischen Freunden. So auch dieses Jahr. Das Haus war brechend voll und ich war extrem verwirrt, weil ich sowohl ihr Spanisch als auch ihr Englisch verstand aber nich drauf klarkam richtig zu antworten. haha Im Haus stand übrigens schon ein Weihnachtsbaum. Natürlich Ami-Style aus Plastik, in weiß-silber-glänzend und mit ganz viel Kitsch dekoriert.
Zu essen gab es neben dem traditionellen Truthan, Schwein, Lasagne, Salat und noch ganz viel anderes Zeug mit schön viel Kohlehydraten…. mmm..

25. November 2011
Meine Schwester verbrachte die letzten Tage in Maine um mit einer Freundin Thanksgiving zu feiern. Am Freitag fuhr sie zurück nach Boston um von dort aus zurück nach Deutschland zu fliegen. Vor ihrem Abflug hatte sie aber noch genügend Zeit um sich mit mir zu treffen. :-) Wir gingen also gemeinsam nach Downtown Boston, spazierten ein wenig am Hafen und holten uns in der Faneuil Hall was zu essen.
Nachdem ich sie zurück zum Flughafen gebracht hatte, fuhr ich nach Attleboro und ging erst mal das Sushi wieder abtrainieren.
Danach ging ich heim, machte mich fertig um dann mit Tony in die Mall zu gehen, (Let’s go to the Maalll..) schließlich war Black Friday. Das bedeutet, dass alle Läden an diesem Tag spezielle Angebote haben und verschiedene Rabatte anbieten. Trotz alle dem schaffte ich es bei Victoria’s Secret $230 liegen zu lassen….
Nach unserer Shopping Tour gingen wir noch zu Dave & Busters. Eine Spielhalle/Bar/Restaurant das in die Mall integriert ist. Dort aßen wir und zockten ein paar Spiele. Tony fand sich ganz toll weil er beim Autofahren gegen mich gewonnen hat. Pah! Und das obwohl ich die beste Autofahrerin der Welt bin…

26. November 2011
Am Samstag hab ich nur gechillt und war Abends noch bei Kelsey und Andy. Bin aber relativ früh heim um ausreichend zu schlafen…

27. November 2011
…denn am Sonntag Abend ging ich mit Tony zu einem Videodreh von ein paar Kumpels von ihm. Die drehten in einem naheliegenden Club ein Cypher-Video. Cyphers sind Freestyle-Rap-Videos von Rap-Crews. Der Hype darum wurde dieses Jahr bei den BET Awards auf die Spitze getrieben, als Eminem und seine Label-Kollegen von Shady Records (u.a. YELAWOLF ) auf einen Beat von DJ Premier, ihren brandneuen Cypher vorstellte. (Video poste ich noch)

Man sieht mich im Video glaub ich für eine Millisekunde, wie ich auf der Couch chill und die Jungs angeier. haha
Danach wurde auf jeden Fall fett gefeiert, während Tony und ein paar Leute auf der Bühne freestylten.
Als ich daheim war freute ich mich auf 3h Schlaf bevor ich zur Arbeit musste. Yaay…

Mein Outfit für den Videodreh

 

Song of the Week:


Slaughterhouse- The Illest

11. Woche Teil 2 – Schwesternbesuch, Katy Perry und Rumschimmeln

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Da ich mit dem bloggen fast 2 Wochen in Verzug bin, wird es schwierig alles in meinem Kopf genau zu rekonstruieren, aber ich versuch’s mal…

14. November 2011
An diesem Montag hielt ich es bei der Arbeit kaum aus. Aber nicht, weil mich die Arbeit genervt hat, sondern weil ich mich so gefreut hab, dass meine Schwester mich besuchen kam. Nach der Arbeit fuhr ich also nach Providence und holte Cordula dort ab, wo der Bus von New York sie rausgelassen hat. Gemeinsam fuhren wir erst mal zum Aldi (haha) und dann zu mir. Ich zeigte ihr natürlich erst mal meine Wohnung und stellte ihr meine Mitbewohnerin Anjelica vor. Da Cordu ziemlich erschöpft (und krank) war, hielt sie erst mal ein Nickerchen während ich für uns kochte: Blumenkohl-Karotten-Gemüse mit Hühnchen.
Nach dem Essen wollten wir eigentlich mit Tony und seinem Kumpel Matt was trinken gehen. Und zwar auf der Atwells Avenue, die bei mir gleich ums Eck liegt. Die Atwells Avenue ist seit vielen Jahren für seine vielen verschiedenen, aber vorallem tollen italienischen Restaurants bekannt.
Leider hab ich es bis jetzt (unter anderem aufgrund meiner Diät) noch nicht geschafft eins zu besuchen. So auch nicht an diesem Abend… Cordu wollte lieber schlafen und so blieb ich mit Tony und Matt bei mir daheim und wir chillten…

15. November 2011
Nach der Arbeit ging’s ganz schnell nach Hause, Cordu abholen, Sachen packen und dann ab nach Connecticut. An diesem Abend sollten wir nämlich Katy Perry live (*kreiiisch*) im XL Center in Hartford sehen. Nach ca. 2 Stunden fahrt waren wir angekommen und sahen vor der Halle schon die ersten Mädels im Katy Look, mit blauen Perücken und sexy Outfits. Wir waren sehr vom XL Center beindruckt, da es eine sehr große Halle mit gleich 2 Balkon-Ebenen war. Was ganz neues für uns deutsche Provinz-Kinder. hahaha
Bevor Katy auftrat heitzte erst mal ein DJ der Menge kräftig ein. Ich machte mir nicht mal einen Kopf drum, dass es nur nervige Kommerz-Electro-Kacke war, die er auflegte, ich war einfach nur froh mit meiner Schwester zusammen zu sein und gleich Katy Perry zu sehen. Außerdem war die Atmosphere top, also hat alles gepasst.
Und daaaann…. *trommelwirbel* kam endlich Katy und es ging los mit ‘Teenage Dream’.


Waking Up in Vegas

Sie spielte alle lieder vom gleichnamigen Album und ein paar vom alten Album ‘One of the Boys’ (I Kissed A Girl, Hot and Cold, Waking Up in Vegas und Thinking of You). Bin natürlich übelst gerastet und hab bei allen Liedern mitgesungen und getanzt haha…


E.T.


Who Am I Living For?

Bei fast jedem Lied wechselte Katy ihr Outfit und während sie sich umzog wurden immer kurze Videos eingespielt, die der ganzen Show eine Storyline verpassten. (ich entschuldige mich für die Anglizismen an dieser Stelle)


Pearl


Not Like The Movies


Thinking of You

Als Zugabe performte Katy ‘California Gurls’ und bespritzte die Menge mit Schaum und Glitzer.


California Gurls

Ich war zwar traurig, dass die Show “schon” vorbei war, aber war trotzdem in einer super Laune. Katy Perry’s Konzert war eines der besten, dass ich je gesehen hab muss ich sagen.
Nach dem Konzert ging’s ab in unser (von Cordu gesponsertes) Hotel ein paar Meilen von Hartford entfernt.
… was am nächsten Tag passierte, habt ihr ja vielleicht schon gelesen! hahahahaha… siehe Beitrag “11. Woche – Teil 1″

17. November 2011
Am Donnerstag Morgen musste ich mich leider schon wieder von meinem Schwesterherz verabschieden. Ich fuhr sie zum Flughafen in Providence bzw. Warwick von wo aus sie nach Arizona zu einem Workshop weiterflog.
Sehr, sehr schade war das… :-(

18. – 19. November 2011
Am Freitag war ich überglücklich, dass endlich Wochenende war, aber vor allem darüber, dass ich die darauffolgende Woche frei hatte.
Was genau ich am Wochenende machte, weiß ich nicht mehr genau. Es war aber mal wieder so unspektakulär, dass es eh nicht erwähnenswert wäre. -_-‘
Ich vermisse meine Jungs und will endlich wieder richtig feierrrnnn!!! Amis denken feiern heißt nur Alkohol ohne Ende trinken. Pfff… ohne Sinn!

20. November 2011
Am Sonntag fuhr ich abends los nach Philadelphia, Pennsylvania. Dorte wollte ich auf unbestimmte Zeit abhängen. 4 1/2 Stunden fuhr ich bis zu meinem Hotel, dass außerhalb Philly’s in Collingswood, New Jersey lag. Da chillte ich, guckte Fernsehen und ging ins Bett. War ja auch schon 1 Uhr … oder so.

 

Song of the Week (dem Anlass entsprechend):

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Katy Perry- Hummingbird Heartbeat

11. Woche Teil 1 – Ein Tag mit Cordu in Connect-I-Cut

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8:30 Uhr Fairfield Inn, Wallingford, CT
Morgens gefrühstückt auf Plastikgeschirr bei nervigem Fernsehen. Cordu hat nur rumgemotzt. Das Frühstück hat Cordu bestimmt nur noch kranker gemacht. Höhepunkt war, wie die dicke schwarze Bedienung als wir fertig waren uns beim gehen nochmal zurückgerufen und uns dann eine Mülltüte in die Hand gedrückt hat, damit wir unseren Tisch selber „abräumen“ bzw. wegschmeißen konnten. Wir waren empört.

10:45 Uhr (gefühlt 15:00 Uhr) immernoch Fairfield Inn
Mary war endlich fertig mit duschen und fertig machen. Cordu hat nur rumgemotzt: WiFi geht nicht, iPod Akku leer, Fernsehen ist eh scheiße und Marys Fön ist viiiiel zu laut!! LÄRMBELÄSTIGUNG!! – Nix für die kranke Cordu.

11:30 Uhr Sleeping Giant State Park, Hamden, CT
Waren am State Park angekommen um dort wandern zu gehen. Wir sind die geborenen Wanderer. Wir freuten uns auf unserem Weg viele Eichhörnchen und Chipmunks zu sehen.

11:35 Uhr
Mary fragt ob wir jetzt echt 1 ½ Stunden wandern sollen. Cordu fühlt sich auf einmal wieder sehr krank und ist sich nicht sicher ob sie den schweren Aufstieg schafft. Vielleicht sind wir doch nicht die geborenen Wanderer.

12:15 Uhr
Haben uns doch entschieden weiterzulaufen und sind am Gipfel angekommen. Wir sind wieder die geborenen Wanderer. Auf dem Gipfel bewunderten wir den dort stehenden Tower, sehr imposant.

Machten ein paar beknackte Bilder und traten den Abstieg an.


Die Natural Water Slide wurde natürlich mehrmals von uns getestet, auch wenn wir „Schisse wie d’Sau“ hatten. Zuerst gings ganz langsam, aber dann wusch (mit Panik in den Augen) die letzten Meter runter.

14:00 Uhr New Haven, CT
Sind in New Haven angekommen. Es schifft wie sau! Trotzdem machten wir bei einer Touri-Tour über den Yale Campus mit. War sehr imposant! Vor allem das Werbevideo der Uni war zum totlachen und wir hatten Schiss, dass wir direkt rausgeworfen werden, weil wir so laut rumgeprustet haben. Hinter uns saß ein Ginger der verschämt mitlachte. Aber nur weil er versuchen wollte uns anzusprechen. Immer diese Gingers…


Cordu mit einer Kreatur der seltenen Spezies der Gingers…


Dieses süße und sehr leise Vögelchen lag direkt vor uns in einem Buch der Yale Bibliothek.

15:30 Uhr
Die Tour endete in einem Souvenir-Shop. Mary will sich gleich mit Pullis, Hosen und Schals von Yale eindecken. Cordu findet das total doof und motzt nur rum. Außerdem will sie jetzt den Heimweg antreten, weil sie ja immernoch krank ist und nicht sicher war ob Mary das wusste, da sie das zuvor noch nicht erwähnt hatte.
Mary erzählte Cordu, dass das Yale Auswahlverfahren wie das mit dem Hut bei Harry Potter läuft. Cordu glaubte jedes Wort.

15:45 Uhr
Mary hat einen Strafzettel gekriegt. 20 Dollar??? Scheiß Amis!!! Die nächsten 10 Minuten waren ziemlich für n Arsch. Mary war mies drauf, hat Cordu dann damit angesteckt. 2h sind wir mega lahm auf dem Highway rumgezuckelt und sind bei „r a kuahnachta Naacht“ im ströhmenden Regen zurück nach Providence gefahren.

18:30 Uhr Hemenway’s Restaurant, Providence, RI
Cordu ist mega angenervt von unserer überfreundlichen Kellnerin und hat wieder nur rumgemotzt. Mary findet aber alles „awesome“ und „loves it“. Cordu übt wie sie der Kellnerin einen bösen Blick zuwerfen kann, schafft es aber nicht weil sie ständig lachen muss. Am Ende lässt sie sich statt fies zu sein aber noch eine 2. Cola aufschwatzen und gibt ihr 15% Trinkgeld. Scheiß Amis!!!

21:00 Uhr Mary’s Crib, Providence, RI
Wir liegen in Mary’s Bett und verarschen Xeni und Tommys Blog. (http://toxedownunder.wordpress.com) Haben jetzt die überkrassen Bauchmuskeln vor lauter Lachen!
Gute Nacht und viele Grüße nach Hause und nach Australien!!! :-D

 

One of Mary’s Songs of the Week:


Tyrese feat. Ludacris- Too Easy

10. Woche (!) – Breit gebaut, braun gebrannt, 100 Kilo Hantelbank

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7.-10. November 2011
Wooww… I can’t believe this is my 10th week here already. And as you see I forgot how to speak German…
Im Ernst, es wird immer schwieriger für mich anständige Sätze auf Deutsch zu verfassen.

So anyway, die ganze Woche über ist nicht arg viel passiert. War jeden Tag nach der Arbeit trainieren. Drück jetzt 100 Kilo auf der Hantelbank. Oder so. Hab doch immernoch keine Ahnung wie viel 1 Pound ist und so. haha

Zumba Kurs – geleitet von Rebeccas (schwangerer) Doppelgängerin O_O abartig wie ähnlich die sich sehen! Muss auf jeden Fall versuchen ein bessers Bild von ihr hinzukriegen…

Nach dem Training hab ich meiner Diät entsprechend immer frisch gekocht und dann kam mein Kumpel Tony vorbei und wir haben den ganzen Abend gechillt. Tag ein, Tag aus…

11. November 2011
Dann war auch schon Freitag. Freitag morgen hatte ich verpennt, weil mein Kack iPod auf lautlos war. Kam also ne Stunde zu spät zur Arbeit und musste deshalb ne Stunde länger bleiben.
Danach gings dann auch wieder direkt ins Fitness, wo ich auf Cordulas anruf wartete. Die ist am Freitag nämlich in New York gelandet, um dort bei ner Freundin das Wochenende zu verbringen. Zufälligerweise sind Kelsey und Andy am selben Wochenende runter gefahren und hätten mich mitnehmen können. Leider hat sich die Cordu aber nicht gemeldet…!! :((
Egal, dann hatt’ ich wenigstens Zeit unsere Bude auf Vordermann zu bringen.
Aber jetzt war ja erst mal Freitag…
Als ich daheim ankam wurde ich direkt von Tony gekidnappt und zu einer Party in Attleboro geschleift. War ein sehr amüsanter Abend, mit sehr vielen amüsanten (dubiosen) Menschen. haha… Da natürlich irgendwann die Bullen kamen weil wir zu laut waren, mussten wir Bonny und Clyde mäßig gleich abtauchen.
Bei uns daheim wurde dann halt weitergefeiert. Da war mal wieder Full House.

12. November 2011
Da Samstags der Tag in der Woche ist an dem ich unbeschwert fre… äh essen kann, kam Tony erst mal mit ner fetten Peperoni (des is so Salami)-extra-Cheese Pizza vorbei. Die aßen wir bei seinem Kumpel Matt, der direkt bei uns ums Eck wohnt. Matt’s Oma kommt aus Deutschland und er will wieder anfangen Deutsch zu lernen. Ich werd also vielleicht bald Nachhilfelehrerin sein.. haha
Bezahlt werde ich hoffentlich in kostenlosen Duschen bei ihm. hahaha Hört sich jetzt komisch an, aber er hat die überkrasse Megadusche aus purem Marmor oder so ähnlich. Und unsere ist das reinste Drecksloch über das ich mich jeden Tag aufrege. Vor allem, da meine Mitbewohnerinnen sie immer hinterlassen wie Sau. Bääääh!!!
Den ganzen Samstag haben wir eigentlich nur rumgeschimmelt… war aber ganz cool.

13. November 2011
Da mein Chill-Tag diese Woche auf Samstag verlegt wurde, war ich diesen Sonntag mal richtig aktiv. Ich verbrachte ein paar Stunden damit unsere Wohnung zu putzen. Mein Schwesterherz kann also kommen…

 

Song of the Week:


Royce Da 5’9 feat. Joe Budden- My Own Planet